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Wie kann ein KMU von Cloud-Computing profitieren

Wie kann ein KMU von Cloud-Computing

profitieren und was gilt es, dabei zu

beachten?



Verschiedene Arten von Lösungen für Cloud-Computing liefern heute eine Fülle von IT-Dienstleistungen. Welche Form für das eigene Unternehmen geeignet ist, hängt weitgehend vom jeweiligen Geschäftsmodell und den entsprechenden Anforderungen an

die IT-Infrastruktur ab.



Als Verantwortlicher eines KMU sollten Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden in Bezug auf Agilität und Flexibilität bestmöglich bedienen. Aufgrund der Digitalisierung werden die Bedürfnisse immer anspruchsvoller. Gleichzeitig müssen Sie die Kosten des IT-Betriebs im Blick behalten und dafür Sorge tragen, dass Sicherheits- und Compliance- Vorgaben zu jeder Zeit eingehalten werden. Die Entwicklung und Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, deren Vermarktung über eine Vielzahl von Kanälen geschieht, die immer intensivere Vernetzung mit Kunden, Partnern und Zulieferern, ebenso wie die steigende Mobilität der Mitarbeitenden verlangen nach IT-Lösungen, die diesen immer schneller werdenden Wandel begleiten. In der Wahrnehmung vieler Nutzer haben insbesondere Public-Cloud-Angebote die Messlatte für IT-Abteilungen in Bezug auf Kosten, Geschwindigkeit und Flexibilität signifikant verschoben.


Als Entscheider stehen Sie entsprechend vor der Herausforderung, die Bedürfnisse der Fachbereiche durch ähnlich attraktive Lösungen zu befriedigen. Gleichzeitig müssen Sie die Risiken, die sich aus dem Cloud-Computing ergeben, ausschliessen und die unkontrollierte Nutzung unerwünschter Cloud-Angebote unterbinden. Für Sie stellt sich heute daher nicht mehr die Frage, ob Sie sich mit dem Cloud-Modell auseinandersetzen,

sondern in welcher Form. Vor diesem Hintergrund hat sich Swisscom speziell zu KMU-Kunden Gedanken gemacht. Und zwar werden die Einsatzgebiete und Vorteile, aber auch die Grenzen von Cloud-Computing aus Sicht eines KMU genauer betrachtet. Diese Informationen stützen dabei stark auf einer gemeinsamen Marktbeurteilung ab, welche Swisscom in Zusammenarbeit mit dem Marktanalyse- und Beratungsunternehmen

Pierre Audoin Consultants (PAC) durchgeführt hat.


Potenziale und Grenzen von Cloud-Computing

Cloud-basierte Lösungen versprechen den KMU eine schnellere und einfachere Bereitstellung neuer Anwendungen und Dienstleistungen oder sogar komplett neuer Geschäftsmodelle. Dies war bisher mit der herkömmlichen IT-Technologie nicht möglich. Schnelle Skalierbarkeit ohne die Notwendigkeit, Überkapazitäten vorzuhalten, sowie eine leistungsbezogene Abrechnung machen das Cloud-Modell zudem potenziell kosteneffizient. Insofern können Sie das Cloud-Modell grundsätzlich in Erwägung ziehen, wenn es darum geht, bestehende Anwendungen und Infrastrukturen zu

modernisieren, abzulösen oder auch gänzlich neue Lösungen einzuführen.



Infrastrukturbetrieb Bis zu einem gewissen Grad kann Ihre interne IT Infrastruktur über Virtualisierungs- und Automatisierungstechnologien in Form eines Infrastructure as a Service (IaaS)- Modells konzipiert werden, d. h. Rechenleistung, Speicher- und Netzwerkressourcen können dynamisch bereitgestellt werden.


Die annähernd unlimitierte Skalierbarkeit externer Cloud-Anbieter wird eine Unternehmens-IT jedoch nur schwer abbilden können. Auch bei den Kosten dürften nur selten ähnliche Skaleneffekte realisierbar sein. Dies gilt umso mehr für besonders rechenintensive Operationen wie High-Performance-Computing oder auch für selten auftretende Lastspitzen wie z. B. Jahresabschlüsse, Simulationen oder Marketingaktionen. Und gerade auch die wichtiger werdende Auswertung von grossen Datenmengen aus verschiedenen Quellen (Big-Data-Analytics) erfordert enorme IT-Ressourcen.

Anwendungsentwicklung und -betrieb

Insbesondere für die Anwendungsentwicklung, für das Testen und – gemäss dem «DevOps»- Gedanken – gegebenenfalls auch für den Betrieb einer Anwendung stellen Platform as a Service (PaaS)-Angebote eine attraktive Alternative dar, insbesondere für webbasierte Anwendungen und mobile Applikationen. Hier können entsprechende

Umgebungen oft innerhalb weniger Minuten bereitgestellt werden, ohne die notwendige Infrastruktur vorzuhalten. Abgerechnet werden in der Regel nur die tatsächlich genutzten Ressourcen.


Am Markt erhältliche Software as a Service (SaaS)-Angebote gehen noch ein Stück weiter: Der Nutzer greift dabei direkt auf eine verfügbare Softwarefunktionalität zu. Deren Entwicklung, Betrieb, Wartung sowie Absicherung liegen meist in der Verantwortung eines externen Anbieters. Gleichzeitig profitieren Nutzer zusätzlich

von einem in der Regel endgeräte-, orts und zeitunabhängigen Zugang zu dieser Software und den benötigten Daten. Da das Gros der Cloud-Lösungen noch recht jung ist, bieten die meisten Angebote zudem per se eine hohe Benutzerfreundlichkeit sowie die Unterstützung mobiler Mitarbeiter und Prozesse. Ausserdem beinhalten viele Angebote integrierte Lösungen für die Kommunikation und Zusammenarbeit

zwischen Mitarbeitenden, aber auch mit Kunden und Partnern.


Die grossen SaaS-Anwendungsfelder lassen sich unterteilen in Marketing und Vertrieb, Rechnungswesen und Controlling, Personalwesen und Einkauf. Hinzu kommen fachbereichsübergreifend Office und Zusammenarbeit sowie zahlreiche

weitere horizontale und vertikale Lösungen.


Das Cloud-Konzept per se bildet aber noch keinen Mehrwert. Vielmehr verspricht es gewisse Vorteile, wie Skalierbarkeit, Kosteneffizienz, Umsetzungsgeschwindigkeit

usw., die aber nicht in gleichem Masse für jeden Anwendungsfall zutreffen. Für jeden Einsatzbereich sollten Sie daher sorgfältig prüfen, ob ein Cloud-Modell nach Abwägung der gegebenen Vor- und Nachteile einer herkömmlichen Lösung tatsächlich überlegen ist, und falls dies der Fall ist, welches Cloud-Modell in Frage kommt. Während in der öffentlichen Wahrnehmung Cloud-Computing oftmals gleichgesetzt wird mit Public-Cloud-Angeboten – die sehrwahrscheinlich nicht immer Ihren Anforderungen an

Funktionalität, Performance, Sicherheit und Compliance entsprechen – bieten sich Ihnen weitaus vielfältigere Möglichkeiten. Diese lassen sich weitgehend anhand der Aspekte «Standardisierungsgrad » und / oder «Sourcing-Modell» klassifizieren:


Public Cloud bedeutet die Bereitstellung einer zentralen, weitestgehend standardisierten Cloud-Lösung durch einen Provider für eine Vielzahl von Kunden.


Eine Private Cloud dagegen bezeichnet die Realisierung einer dedizierten, nur durch Sie genutzten, Cloud-IT-Architektur. Diese können Sie im eigenen Rechenzentrum realisieren und in Eigenregie betreiben («interne Private Cloud»).


Sie können sie aber auch durch einen externen Dienstleister im eigenen Rechenzentrum betreiben («Managed-Private-Cloud») oder auch in dessen Rechenzentrum hosten lassen («Hosted- Private-Cloud»). Beide Konzepte ähneln dem

etablierten IT-Outsourcing-Modell.



Zusammengefasst...

Zusammengefasst lässt sich sagen: Je «privater» die Cloud, desto grösser ist Ihre Kontrolle über die IT-Architektur und desto geringer Ihre Abhängigkeit von einem Provider. Im Gegenzug bedeutet sie aber auch den Verzicht auf zahlreiche Vorteile der Public Cloud, wie etwa schnelle Skalierbarkeit und Flexibilität.


Aufgrund der Vor- und Nachteile verschiedener Cloud-Modelle und deren unterschiedlicher Realisierbarkeit bezogen auf spezifische Anwendungsfälle beherrschen derzeit hybride Cloud-Architekturen das Marktgeschehen, also die Integration verschiedener Cloud-Modelle mit traditioneller IT durch einen Kunden. Eine solche hybride Cloud-Architektur kann Ihnen helfen, die für Sie realisierbaren Vorteile des Cloud-Modells maximal auszuschöpfen.


Häufig wird beispielsweise ein inhouse betriebenes ERP-System durch SaaS-Lösungen für bestimmte Prozesse wie z. B. Marketing oder Einkauf ergänzt. Ein weiteres Beispiel ist die interne Verarbeitung hochsensibler Daten, beispielsweise aus dem Bereich Forschung und Entwicklung, kombiniert mit dem Hosting des ERP-Systems in einer

Private Cloud, während weniger kritische Anwendungen wie Web-Hosting, Entwicklung und Test oder rechenintensive Lastspitzen auf einer Public Cloud betrieben werden.


Solch hybride Modelle können allerdings insgesamt die Komplexität der IT-Architektur

deutlich erhöhen und erfordern daher eine ausgereifte IT-Steuerung und entsprechendes Integrations- Know-how.


«Eine hybride Cloud-Architektur kann helfen, die realisierbaren Vorteile

des Cloud-Modells maximal auszuschöpfen»


Quelle: Swisscom (Schweiz) AG


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