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Die 5 grössten Irrglauben zur modernen Arbeitswelt



Irrglaube 1: Die Präsenzanzeige ist Überwachung

Kontrollieren Vorgesetzte mit der Präsenzanzeige in erster Linie, wann und wie viel tatsächlich gearbeitet wird? Diese häufig geäusserten Bedenken sind unbegründet!

In flexiblen Arbeitsmodellen wird über Zielvereinbarungen geführt und nicht mehr nur über die Präsenzzeiten.

Wertschätzung ohne Präsenz «In der modernen Arbeitswelt gilt es, Mitarbeitende zu fördern, ihre Selbstver-antwortung zu stärken und Wertschätzung auch ohne Präsenz zu vermitteln.»


Irrglaube 2: Chats taugen nicht fürs Business

Halten Sofortnachrichten die Mitarbeitenden nur von der Arbeit ab? Keineswegs! Unternehmens-Chats sind sinnvolle Tools, die den Kommunikationsmix ideal ergänzen. Sie ermöglichen blitzschnelle Reaktionen, auf die es im Geschäftsalltag je länger je mehr ankommt.

Der Chat eignet sich vor allem für Dinge, die zeitnah geklärt werden müssen und die nicht besonders komplex sind. Das ist nicht nur für Unternehmen mit mehreren Standorten interessant. In Grossraumbüros ist er beispielsweise eine ideale Möglichkeit, um den Geräuschpegel zu senken, weil nicht mehr jede Kleinigkeit mündlich über alle Kolleginnen und Kollegen hinweg verhandelt werden muss.



Irrglaube 3: Im Home Office ist Arbeit Nebensache

Erledigen Mitarbeitende, die nicht mehr jeden Tag ins Büro müssen ihren Haushalt? Oder vertreiben sie sich die Zeit mit Onlineshopping, anstatt zu arbeiten? Von wegen! Mitarbeitende die auch zu Hause oder unterwegs arbeiten, sind produktiver und erst noch motivierter – das belegen zahlreiche Studien.


Rund ein Viertel aller Schweizer Erwerbstätigen arbeitet regelmässig von zu Hause aus oder von unterwegs. Dass im Home Office top Leistung erbracht werden können wurde auch in der aktuellen COVID Krise bewiesen.


Störung vorprogrammiert

Nur 11 Minuten kann sich ein Mitarbeitender im Büro mit einer Aufgabe beschäftigen, bevor er durch einen Telefonanruf, eine E-Mail oder einen Kollegen unterbrochen wird.

–13% Weniger Pendlerverkehr Smarte Arbeitsmodelle reduzieren den Pendlerstrom in Stosszeiten um bis zu 13%.


Ausbalanciert und innovativ Mitarbeitende mit flexiblen Arbeitsmodellen sind produktiver, managen ihre Arbeits- und Freizeit besser, haben eine ausgeglichenere Life-Balance und sind innovativer.


Irrglaube 4: Wer sein Wissen teilt, macht sich überflüssig

Galt früher das Motto «Wissen ist Macht», so lautet die Maxime heute «Geteiltes Wissen ist multipliziertes Wissen». Davon profitierten nicht nur die Unternehmen, sondern auch die einzelnen Mitarbeitenden.


Rund einen Tag seiner Arbeitswoche verbringt der durchschnittliche Büro-Mitarbeitende heute damit, sich Informationen zu beschaffen1. Das Dilemma: Vielfach ist das Wissen in den Unternehmen noch in Informationssilos oder in den Köpfen einzelner Spezialisten vergraben. Moderne Kommunikations- und Zusammen- arbeits-Tools schaffen hier Abhilfe – sie sorgen quasi für eine Demokratisierung des Wissens. Indem Informationen bei-spielsweise nicht mehr nur über abgeschottete Kanäle wie E-Mail ausgetauscht werden, sondern auf Document-Sharing-Plattformen, internen Communities oder Wikis ver-öffentlich werden, werden sie für alle zugänglich – und auch kommentierbar.


Das schafft nicht nur Transparenz, sondern bietet Unternehmen auch die Möglichkeit, die Schwarmintelligenz ihrer Mitarbeitenden anzuzapfen. Ideen können von allen weitergesponnen und verfeinert und so die Innovationsprozesse über Abteilungs-grenzen hinweg angefeuert werden. Unter den Mitarbeitenden steigern diese zu-sätzlichen Möglichkeiten – das Unternehmen konkret mitzugestalten – nachweislich die Motivation. Zudem werden sie in ihrer täglichen Arbeit effizienter, indem sie Infor- mationen, Know-how und Fach-Experten viel schneller finden.

53% Mehr Zeitverschwendung durch Suchen Der Zeitaufwand für die Informationsbeschaffung hat in den letzten 2 bis 3 Jahren um 53 Prozent zugenommen.



Irrglaube 5: Moderne Tools machen automatisch smart Viele Unternehmen führen Kommunikations- und Kollaborations- Werkzeuge ein und hoffen, dass sich der Nutzen ganz von selbst einstellt.

Doch die Tools sind keine Selbstläufer.

Werkzeuge wie Instant Messaging, Videokonferenz, Desktop- & Document-Sharing oder Unternehmens-Wikis legen in der modernen Arbeitswelt die Basis für die Zusammen-arbeit in Echtzeit und über alle Grenzen hinweg. Die Tools sind längst ausgereift und dennoch tun sich gemäss dem Marktforschungsunternehmen Gartner viele Unter-nehmen schwer damit, ihr Potenzial richtig auszuschöpfen. Denn die eigentliche Herausforderung besteht darin, die richtigen Bedingungen zu schaffen, damit die Werk- zeuge im Arbeitsalltag auch wirklich genutzt werden und damit sie optimal funk- tionieren können.

So hängt der Erfolg zum einen massgeblich davon ab, ob das Unternehmen den nötigen Kulturwandel vollzieht: Anstatt nur von oben nach unten zu kommunizieren, findet der Austausch von Informationen und Meinungen in der modernen Arbeitswelt quer durch alle Hierarchieebenen und in allen Richtungen statt. Gleichzeitig müssen Führungskräfte ihren gewohnten Führungsstil und ihre Kontrollmechanismen überdenken.




Quelle: Swisscom (Schweiz) AG

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