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Die Vorteile der hybriden Cloud

Die Arbeitswelt ändert sich rasant. Das stellt CIO, die moderne Arbeitsplätze gestalten müssen, ebenso vor Herausforderungen wie die Mitarbeitenden, die modern arbeiten sollen. Hybrid-Cloud-Computing löst viele Probleme. Es ermöglicht mobiles flexibles Arbeiten, erlaubt die rollenadäquate Gestaltung von Arbeitsplätzen, erleichtert das Hard- und Software-Management, bietet hohe Flexibilität bezüglich Rechenleistung und hat klare Vorteile puncto Datensicherheit


Modernes Arbeiten bietet zahlreiche Vorteile – doch leider existiert kein Patentrezept für das zugehörige Workplace-Management. Denn abhängig von Branche, Grösse und den individuellen Ansprüchen bezüglich Daten -sicherheit, -verfügbarkeit und Applikationsvielfalt eines Unternehmens sind die an moderne Arbeitsplätze gerichteten Ansprüche sehr unterschiedlich.


Viele IT-Abteilungen sind überfordert und agieren nur punktuell. So entsteht ein Flickenteppich unterschiedlichster Lösungen. Der aber ist kontraproduktiv. Fehlende Zugriffsmöglichkeiten, unzureichend an modernes Arbeiten adaptierte Devices, Einschränkungen bei Speicherplatz und Rechenleistung, aber auch Probleme beim Informationsaustausch schwächen die Effizienz und verhindern eine wirkungsvolle Zusammenarbeit der Mitarbeitenden.

Die Folgen sind fatal: Arbeitsprozesse sind langsam und ineffizient, der Informations- austausch harzt, Mitarbeitende können ihre Aufgaben nur unzulänglich erfüllen – und greifen in der Not zur Selbsthilfe, sprich eigenen IT-Lösungen. Dadurch wird der Auf- bau einer Schatten-IT provoziert, mit ent- sprechend hohen Risiken bezüglich Sicherheit und Compliance.

CIO, aber auch CEO und CFO, sind daher gut beraten, das Thema «Moderne Arbeits- plätze» zuoberst auf die Agenda zu setzen – und sich über hybride Cloudlösungen zu informieren. Die nämlich bieten vielfältige Möglichkeiten und tragen den fünf zentralen Aspekten von modernem Arbeiten Rechnung.

Die Vorteile der hybriden Cloud

Die fünf «Must Have»-Aspekte moderner Arbeitsplatzkonzepte


Work Smart bedingt ein Um- und Weiterdenken – sowohl auf der technischen wie auch der menschlichen Ebene. Hauptziel muss sein, die Arbeitsplätze einerseits auf die spezifschen Bedürfnisse des Unternehmens masszuschneidern. Alle erdenklichen Rollen der Mitarbeitenden im Unternehmen müssen abgebildet werden und weder die Flexibilität noch die Sicherheit oder die Anpassungsfähigkeit an künftige Anforderungen und Technologien dürfen eingeschränkt werden. Andererseits müssen die Bedürfnisse der Mitarbeitenden berücksichtigt werden – denn sie sind es letztlich, welche mit den modernen Arbeitsplätzen zurechtkommen müssen. Daher darf die menschliche Komponente des Wandels, also die Begeisterung und vor allem die Befähigung der Mitarbeitenden für Work Smart und den damit verbundenen Technologien und Arbeitsweisen nicht vernachlässigt werden.



Aspekt 1 Mobiles und flexibles Arbeiten ermöglichen


Moderne Arbeitnehmer sind mobil, erledigen ihre Aufgaben orts- und zeitunabhängig. Um ihnen alle benötigten Systeme, Tools und Daten mit bedarfsgerechter Geschwindigkeit anbieten zu können, müssen daher geeignete Infrastrukturen und Plattformen installiert werden. Dabei ist es eminent, dass alle dafür benötigten mobilen Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops sicher in die Firmen-IT eingebunden werden – unabhängig davon, ob es sich um unternehmenseigene oder private Hardware (Stichwort: BYOD, Bring your own device) handelt. Zum durchgängigen und effizienten Schutz der Daten sind einheitliche, starke Sicherheitsregeln ebenso unverzichtbar wie die jederzeitige Aktualität von Betriebssystem und Antivirenschutz sowie die Implementierung einer leistungsfähigen Verschlüsselung.

Cloudbasierte Lösungen sind diesbezüglich die erste Wahl. In der Cloud gelagerte Daten und Informationen können jederzeit und von jedem Ort aus abgerufen werden und in der Cloud laufende Applikationen machen mobile Mitarbeitende unabhängig von der lokalen Rechenleistung ihres mobilen Endgeräts. Eine gute Datenverbindung und schnelle Ver- und Entschlüsselungsprozesse vorausgesetzt, bemerkt der mobile Anwender nicht, ob er via LAN, WLAN oder Mobilfunk mit dem in der Cloud lagernden Daten- und Applikations-Pool verbunden ist.



Aspekt 2 Moderne Arbeitsplätze bedarfsgerecht gestalten


Abhängig von der Rolle einer Person im Unternehmen bestehen stark unterschiedliche Ansprüche an die Arbeitsplatzumgebung. Anwender im Back Office haben andere Bedürfnisse als mobile Mitarbeitende im Aussendienst oder Fachkräfte aus Finanzbuch- haltung, Forschung und Entwicklung oder Marketing, PR und Kommunikation.

Moderne Arbeitsplätze müssen daher spezifisch massgeschneidert werden, jedem Mitarbeiter alle benötigten Daten und Applikationen liefern, durchgängige Workflows sicherstellen und einen raschen, sicheren Austausch von Daten und Informationen ermöglichen. Kollaborationswerkzeuge wie UCC-Lösungen und massgeschneiderte Workstream-Management-Tools sind dabei ebenso wichtig wie rollenbasierte Zugriffsberechtigungen als wichtiger Bestandteil der unternehmensweiten Sicherheitsstrategie.

Cloud-Lösungen tragen auch diesen Anforderungen Rechnung. In der Cloud können Applikationen und Daten, geknüpft an entsprechende Berechtigungen, flexibel und agil verteilt werden. Über die Definition von «Personas», also rollenspezifischen Benutzer- profilen, wird geregelt, wer Zugriff auf welche Dienste, Daten und Supports hat. So wird sichergestellt, dass alle Mitarbeitenden die ihnen zugedachten Aufgaben bestmöglich erfüllen können.



Aspekt 3 Rechenleistung agil und flexibel beziehen


Hohe Effizienz bedingt eine optimale Geschwindigkeit aller IT-Services. Die dafür nötige Rechenleistung ist sehr volatil und sowohl zeitlich als auch rollenbasiert oft starken Schwankungen unterworfen. Firmen, die auf eine eigene Infrastruktur vertrauen, müssen trotzdem jederzeit so viel Rechenleistung garantieren, dass selbst bei maximaler Auslastung alle Services uneingeschränkt und ausreichend schnell funk-tionieren.

Diesbezüglich haben Cloudlösungen deutliche Vorteile, denn sie bieten enorme Elastizität bei der abrufbaren Rechenleistung – wobei dank «Pay-as-you-go»-Preismodellen Spitzenleistung nur dann bezahlt werden muss, wenn sie auch wirklich benötigt wird. Beispielsweise, wenn die Entwicklungsabteilung am Wochenende aufwendige Simulationen durchführt oder wenn in einem Online-Handelshaus jeweils vor Ostern und Weihnachten absoluter Hochbetrieb herrscht. Ein solch flexibler Bezug kostet klar weniger, als wenn die für Spitzenzeiten benötigte Rechenleistung während 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr im eigenen Rechenzentrum vorgehalten werden muss.


Aspekt 4 Hard- und Software- Management vereinfachen


Modernes Arbeiten verlangt nach vielfältigen Funktionen und Services, die auf zahl- reichen mobilen oder stationären Devices flexibel und sicher funktionieren müssen.

Auch in diesem Punkt haben Cloudlösungen Vorteile. Viele Lösungen können heute als Software-as-a-Service (SaaS) bezogen werden – und auch Infrastructure-as-a-Service (IaaS) und Plattform-as-a-Service (PaaS) aus der Cloud sind keine Zukunftsmusik mehr. Das bedeutet: Die Cloud liefert Unternehmen völlig bedarfsgerecht die individuell benötigten Leistungen – dynamisch, standardisiert und automatisiert.

Dadurch wird das Hard- und Software- Management einfacher, durchgängiger und kosteneffizienter. Zentral dabei ist, dass die für die jeweiligen Aufgaben respektive Teilaspekte von modernem Arbeiten nötigen Services und Tools optimal ausgewählt, kombiniert und Sinn stiftend mit der eigenen IT-Umgebung verflochten werden.



Aspekt 5 Datensicherheit und Compliance gewährleisten


Optimaler Datenschutz geniesst bei Schweizer Unternehmen traditionell einen hohen Stellenwert. Viele Firmen gewichten die Datensicherheit höher als die Datenver-fügbarkeit und laut der von IDC durchgeführten Swiss-IT- Studie 2018 erachten Schweizer CIO «Sicherheit und Compliance» als weiterhin wichtigste Aufgabe.

Im Sinne von modernem Arbeiten bedeutet dies: Daten müssen abhängig von ihrer Sensibilität und Klassifizierung jederzeit sicher gespeichert und auf mobilen Endgeräten gegebenenfalls verschlüsselt werden. Dennoch muss jederzeit ein schneller sicherer Zugriff gewährleistet sein. Zudem müssen eindeutige Governance-Regeln und massgeschneiderte Berechtigungskonzepte etabliert werden, welche die Nutzung von Applikationen und Daten auf mobilen Endgeräten (insbesondere bei BYOD-Konzepten) oder in privaten IT- Umgebungen (z.B. Home-Office) eindeutig regeln.

Vor diesem Hintergrund leisteten sich viele Schweizer Unternehmen bisher den Luxus des eigenen Rechenzentrums. Doch weil damit hohe Kosten für Infrastruktur, Service, Unterhalt und Betrieb verbunden sind, setzen laut der Swiss-IT-Studie 2018 zunehmend mehr Firmen auf Public- oder Private-Cloud- Lösungen – vor allem zugunsten höherer Flexibilität beim modernen Arbeiten.

«Viele Firmen gewichten die Datensicherheit höher als die Datenverfügbarkeit.»

Kritisch beäugt werden dabei laut der Studie insbesondere Public-Cloud-Services, welche von ausländischen Firmen auf im Ausland stehenden Servern betrieben werden. Denn diese sind anderen Gesetzen (Stichwort: Patriot Act und CLOUD Act) unterworfen als Schweizer Cloud-Betreiber.

Allerdings werden zahlreiche Applikationen grosser Anbieter, etwa die Workstream- und Collaboration-Tools «Circuit» von Unify, «Cisco Webex Teams» oder Microsoft «Teams», die «Creative Cloud» von Adobe, die bei Entwicklern geschätzte Plattform «Azure» oder auch «AWS» von Amazon, ausschliesslich als ausländischem Recht unterstellte Public- Cloud-Lösungen angeboten. Und auch wenn beispielsweise Microsoft derzeit neue Datencenter in der Schweiz errichtet, bleibt das Unternehmen selbst doch ein ausländisches Unternehmen – und ist damit nicht ausschliesslich dem Schweizer Recht unterstellt.

Nicht wenige CIO nehmen mögliche dadurch provozierte Compliance-Probleme zähne- knirschend in Kauf. Andere verzichten deshalb auf die Nutzung entsprechender Services. Beispielsweise in der Finanzbranche und im Gesundheitswesen, wo besondere regulatorische Hürden bestehen, deren Erfüllung durch Public Clouds derzeit noch unklar ist.

Stellt sich die Frage: Wie sollen IT-Entscheider modernes Arbeiten ermöglichen, wenn ausgerechnet das Cloud-Computing, welches so vielfältige Möglichkeiten eröffnet, puncto Sicherheit und Compliance Probleme bereiten kann? Die Antwort lautet: Mit hybridem Cloud-Computing. Denn dieses löst das Dilemma ebenso elegant wie sicher.



Hybride Cloud: Das Beste aus zwei Welten


In einer modular auf die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens zusammenge- stellten «Hybrid Cloud» werden in einer oder mehreren Public Clouds gehostete Daten und Services mit Diensten, Services oder Datenspeichern, welche in einer speziell abge- sicherten (virtuellen) Private Cloud und/oder auf dem firmeneigenen Rechenzentrum betrieben werden, kombiniert – bedarfsgerecht, agil und sicher.

Der Kunde bestimmt – basierend auf den technischen Möglichkeiten und individuellen Sicherheitsbedürfnissen –, welche Applikationen wo laufen, welche Daten wo gespeichert werden, wie die Daten jeweils abgesichert und verschlüsselt werden und wer mit welchem Endgerät worauf zugreifen darf. So gelangt jedes Unternehmen zu einer sinnvollen, auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmten Cloud-Architektur, bei der Daten und Applikationen adäquat zu ihrer jeweiligen Schutzwürdigkeit in dedizierten Clouds gelagert respektive betrieben werden.


Beispielsweise können unsensible Daten und wenig kritische Workstream- und Collaboration-Tools wie «Circuit» oder «Microsoft Teams» in einer Public Cloud betrieben werden. Bezüglich Sicherheit und Datenschutz sensiblere Daten werden hingegen verschlüsselt in der Private Cloud gespeichert, in der auch wichtige Business-Applikationen (z.B. ERP, Buchhaltung) sowie mit vertraulichen und sensiblen Kommunikationsdaten verknüpfte Anwendungen (z.B. UCC-Tools wie Skype for Business, Cisco Jabber, Telefonie, Voicemail, E-Mail, Instant-Messaging, Desktop-Sharing, Telefon- und Videoconferencing-Lösungen) laufen. Streng geheime Forschungsdaten können auch – räumlich geschützt, mehrfach verschlüsselt und mit stringenten Zugriffsrechten ausgestattet – auf einem firmeneigenen Server gespeichert werden.

Kombiniert mit starken Authentifizierungsmechanismen entsteht somit bestmögliche Sicherheit, ergänzt um die nötige Flexibilität und Agilität, welche für modernes Arbeiten unabdingbar sind.



Fazit: Hybrides Cloud-Computing ist vielseitig und sicher


Eine intelligent modellierte hybride Cloud- Lösung erfüllt alle an moderne Arbeitsplätze gestellten Anforderungen. Mobiles flexibles Arbeiten wird ebenso möglich wie die Aus- gestaltung bedarfsgerechter rollenadäquater Arbeitsplätze. Das Hard- und Software- Management wird effizienter und es entsteht hohe Flexibilität bezüglich der Rechenleis- tung. Zudem ist – saubere Compliance-Regeln und stringente Authentifizierungs-Massnahmen vorausgesetzt – höchste Datensicherheit gewährleistet.



Hybrid in die Zukunft: Handeln Sie jetzt! Machen Sie jetzt den ersten Schritt. Diskutieren Sie mit unseren Work Smart- und Cloud- Experten die individuellen Möglichkeiten von Hybrid-Cloud-Computing für Ihr Unternehmen.



Quelle: Swisscom (Schweiz) AG

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